2015

oktober

die worte purzeln

Wie schön, wenn die goldenen Herbstfarben von bunten Geschichten durchwoben sind...

Ob im wunderschönen Cafe Albis zur Matinee (und Dein veganer Schokokuchen, liebe Mareile-hmmmm!) 

oder im Wasserturm zu Lüneburg mit den italienischen Märchen - ich bin immer wieder so dankbar, wenn Orte und Worte und Menschen sich so wunderbar zusammenfinden. Jeder schätzt von Herzen das, was der andere zu Geben hat: Seien es die Räume, die Erzählungen, die offenen Ohren und Herzen. 

So lasst uns weiter in unseren wahren Farben strahlen wo und wie wir gepflanzt sind?

august 2015

Eine Sommerpause später.

War es Zeit zum Ausrichten und Aufrichten, auf das was es braucht, wenn der Herbst kommt?

Wenn ich weitermache in dem Leben, das ich mir angezogen habe.

Voller Hoffnungen und Ideen und Pläne. 

Ich würd gern immer wieder was ganz Anderes und Neues machen und anbieten.

Inspirieren, beschenken.

Und doch trage ich so oft nichts wirklich Neues in mir, habe micht vielleicht nichtmal gehäutet.

So spricht aus mir in den nächsten Wochen vielleicht die Wiederholungstaste. Die Ungeliebte, dieser Zeiten?

Gib mir was Neues, aber erschreck mich nicht damit? Nicht unbequem bitte, bahn-brechend bloß nicht.

Was willst Du, liebes Publikum, wehrte Lauschkundschaft denn von mir?

"das solltest Du nicht bloggen"

Doch.

Weil ich auf Aufrichtigkeit ausgerichtet bin.

Genau wie Die, die mich hören wollen. 

Und wie die Geschichten, die ich erzähle. 

mai 2015

nur auf der durchreise

Viele kennen diese alte Chassidim-Geschichte:

Ein junger Mann reiste durch Polen und besuchte einen Rabbi, der für seine große Weisheit berühmt war.

Dieser Rabbi lebte in einer bescheidenen Hütte, die nur aus einem einzigen Raum bestand. Außer vielen Büchern, einem Tisch und einer Bank besaß er keine weiteren Möbel.

Der junge Mann fragte: "Sag Rabbi, wo sind deine Möbel?"

"Wo sind denn deine?" fragte der Rabbi zurück.

"Meine?" fragte der junge Mann überrascht. "Aber, ich bin doch nur auf der Durchreise!"

"Ich auch," antwortete der Rabbi "ich auch."

 

Ja. Ich auch. Mal kurz Zwischengelandet, bevor es zum SCHATTEN-SEMINAR weitergeht, will ich kurz berichten:

"Ich hätte Ihnen noch die ganze Nacht zuhören können" war eine der herzlichen Rückmeldungen beim Erzählabend in Unterföhring. So manche ZuhörerInnen sah ich dann zweieinhalb Wochen später wieder - schon geschichtenvorfreudig auf den Sofas in der friesischen Teestube wartend - ich nehme das als großes Kompliment und danke von Herzen!

Irgendwie locken die lauschdurstigen Gäste dann die Erzählungen auch richtig aus mir raus, ich bin selber immer wieder begeistert, wie sich der Zwischen-Raum mehr und mehr erwärmt, und die Atmosphäre um 22.00 Uhr einfach nicht mit der um 20 Uhr zu vergleichen ist. 

Wünsche allseits gutes unterwegs sein im Leben!

 

im april

am seidenen faden unterwegs sein

Es ist immer wieder ein magischer Moment für mich: Die Koffer sind gepackt, es geht auf Reisen, die letzten Dinge auf dem Zettel gehakt - und noch etwas Zeit übrig. Zugegeben, der Moment ist besonders magisch, weil besonders rar, und findet nicht vor jedem Aufbruch so statt...

 

Ich genieße, dass es heute so ist. Denn es geht nach dem Auftritt heute Abend- mit den "Geschichten am Spinnwebdünnen Grat zum Nichts"-  morgen weiter zum Seminar "Tod und Auferstehung".

Ich mag es, wenn meine Lebenssituation und meine Arbeitsinhalte einander wiederspiegeln. 

Wie das Abschließen und die Vergänglichkeit der große Spiegel zum Jetzt sein können.

Nicht von ungefähr stammt eine meiner liebsten Geschichten im Erzählrepertoire aus dem "tibetischen Buch vom Leben und Sterben" von Sogyal Rinpoche - vielleicht erzähle ich sie ja am 10. Mai in der friesischen Teestube...?

Wenn ich beim Abreisen auf die letzten Wochen zurückblicke, tauchen erfüllende Erinnerungen auf.

Für mich war die Kokreation mit der Konstellation des  Augenblick am Sonntagabend bei Madame Medusa einmal mehr ein köstliches Erlebnis... und dem Publikum gefiel es auch:

"Auf unterschiedlichste Weise kann die Weisheit in dein Leben kommen,

z.B. in Form von Karten und Geschichten, die in einfacher Art mit Deinem Thema korrespondieren.

Mit Charme und entwaffnender Direktheit, rückt sie dem WIRKLICHEM Thema auf die Spur....und siehe da, der Fragende lacht...so daß das innerste Lebenssystem! sich gesehen fühlt!!! 

Sie lädt uns ein über uns selbst zu lachen, und das Leben nicht so ernst zu nehmen.....und uns in unserem Gegenüber wieder zu spiegeln...denn jetzt

sind WIR an diesem Platz, mit diesen Menschen und Madame Medusa....

 ….mein Geheimtip...pst...Madame Medusa …..!"

Heike

 

 

 

 

ende januar

Dieses Jahr schenkte mir bereits...

*einen wunderbar warmen Wohnzimmerauftritt in Neukölln als Madame Medusa mit 20 HeldInnen.

- nicht warm wegen offenem Kamin, sondern wegen offenen Menschen :) Gracias!

* einen wogenden Workshoptag mit 30 wildweiseweiblichen Frauen, der noch in mir nachschmilzt. mmmmhhuaaa!

* das inspirierende Erlebnis, dem erzählenden Schriftsteller Michael Köhlmeier bei seiner Autorenlesung hier in Lüneburg zu lauschen. Er fiktionalisierte die Freundschaft zwischen Chaplin und Churchill und zitierte bei seinem Vortrag so vielfältig, dass ich gleich noch ein Edelsteinchen aus dem großen Schatz teilen möchte:

"Komödie ist Tragödie plus Zeit." Woody Allen

neuer Januar

Gut hineingereist?

Für das Femininum „die Rutsche“ ist bei den Grimms mit der Wendung „glückliche rutsch“ ebenfalls die Bedeutung „Reise“ oder „Fahrt“ nachgewiesen.>> wikipedia

madames kommentar zum neuen Jahr: "Der August wird definitiv 08/15"

Erste Highlights am Horizont:

Das Jahr beginnt WildWeiseWeiblich, ein Ausflug nach Husum, ein StoryDinner am Valentinstag... siehe hier